


Ein Jahr hat 13 Monate? Und jeder Monat hat genau 28 Tage? Und ein Tag im Jahr liegt außerhalb der Zeit? Für uns Europäer, die wir der christlich-abendländischen Kultur entstammen, hört sich diese Zählweise auf den ersten Blick ungewohnt und etwas verschoben an, doch beschäftigt man sich näher mit der Mythologie und Systematik der Maya so erkennt man schnell die Einfachheit und Harmonie, die hinter dem Kalender der Maya liegt. Der Maya-Kalender 2012, herausgegeben vom Weitsicht-Verlag, basiert auf dem 13-Monde-28-Tage-Kalender des Friedens und dem heiligen und magischen Kalender Tzolkin. Er ist ein Zeitmaß für die Reise um die Sonne, gemessen in Monden. Er ist aber auch ein Mittel, um den Menschen stets bewußt zu machen, dass sie ohne die Erde, die Sonne und die Galaxie nicht existieren würden.
Insofern ist der Maya-Kalender 2012 mehr als nur ein Kalender, er enthält viel Symbolik und Mythologie der Mayas. Die umfangreiche Symbolik wird zwar auf der Rückseite des Kalenders beschrieben, für Leute, die zum ersten Mal mit der Maya-Kultur in Berührung kommen, bleibt einiges unverständlich, regt aber auch zur Erforschung und weiteren Beschäftigung mit der Thematik an. Und dazu, sich einzulassen, auf eine völlig andere Sichtweise des eigenen Lebens, der Menschheit und ihrer Beziehung zur Erde. Und um der "Internationalität" dieser Botschaft gerecht zu werden, sind die Texte und Erklärungen auf dem Kalender in deutscher und auch in englischer Sprache verfasst.
Autor des Maya-Kalenders ist der 2011 verstorbene José Arguelles. Mexikanisch-amerikanischer Abstammung lehrte er als Erzieher und Professor an verschiedenen US-amerikanischen Universitäten. Sein Leben lang beschäftigte er sich mit der alten Kultur der Maya, entschlüsselte mythische Inschriften und schrieb zahlreiche Bücher.


