

19 Filme aus sechs Ländern Lateinamerikas liefen vom 25. Juni bis 3. Juli auf dem Filmfest München in der Reihe „Visiones Latinas“. Der Verantwortliche Florian Borchmeyer wählte dabei viele Dokumentationen aus. Zum ersten Mal waren insgesamt sechs Filme aus Brasilien mit dabei. Auffällig waren die vielen Co-Produktionen mit europäischen Ländern, vor allem mit Deutschland, Frankreich und Spanien. Neben der Finanzierung ist ein Grund dafür auch die bessere Verbreitungsmöglichkeit. Bei den Filmen selbst sind es die kleinen Momente im Alltag und nicht die großen Dinge, auf die Wert gelegt wird. Denn sie spielen im Leben der Darsteller eine große Rolle. Natürlich war es der dänische Schauspieler Mads Mikkelsen, der auf dem Filmfest für Furore sorgte. Doch auch ein Film aus den Visiones Latinas erhielt Standing Ovations: „Pecados de mi padre“ mit Sebastián Marroquín, dem Sohn des ehemaligen kolumbianischen Drogenboss Juan Pablo Escobar.Wegen des großen Andrangs gab es von diesem Film sogar eine Zusatzvorstellung. Latizón TV war natürlich während des gesamten Filmfests mittendrin und sprach mit Regisseuren, Schauspielern und Produzenten.



